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 Betreff des Beitrags: Re: Definition Mensch
BeitragVerfasst: Di 15. Apr 2008, 12:16 
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Registriert: So 17. Feb 2008, 11:39
Beiträge: 95
Aber geritten wird trotzdem!

hrhr 8-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Definition Mensch
BeitragVerfasst: Di 17. Feb 2009, 12:52 
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Registriert: Di 12. Feb 2008, 09:47
Beiträge: 214
Zitat:
Hallo,

ich nutze die Gelegenheit, den Versuch zu starten ein wenig von dem zu erzählen wer ich bin und was bin. Vorallem anderen aber, wieso "ich" bin. Für diese Frage müßte man nur eine Bruchteil meiner Gedanken begutachten können als aussenstehender. Das kann kaum jemand, und kaum jemand vermag es hinter die Fassde zu schauen die mein inneres umgibt. Ergo die Leute halten mich für Arrogant, Überheblich, Abgehoben und Egoistisch. Sie meinen zuweilen sogar soweit zu gehen das mich nichts auf der Welt, jemals schocken könnte. Das ist extrem verletzend und der Grund dieser Spirale. Den in Wirklichkeit definiere ich mich eben genau aus dem Gegenteil. Ic bin was ich bin. Ein Gedanke, so flüchtig und doch beständig. Weich wie ein Traum und Hart wie ein Alptraum. Doch warum sehe ich das so, und wie soll man erklären wer man ist, seine Gedankengänge, seine Art zu reden und warum man es so tut wie man es tut. Es gibt Dinge im Leben die kann man kaum in Worte fassen weil noch kein Mensch Worte für diese Art der Emotion, des Seins, gefunden hat. Doch ich möchte den Versuch starten mich dir/euch zu erklären. Wer ist der Mensch der immer wieder den Macho raushängen lässt? Wer ist derjenige der das Arschloch zuweilen scheint zu sein. Wer und was und wieso ist dieser Mensch namens Alex das was er heute ist.

Ich versuche den Anfang zu finden indem ich die sichtweise meiner Person versuche zu erklären. Ich bin so wie ich bin da ich m ich jeden Tag aufs neue Definiere über mein erlebtes (Vergangeheit) und meine Träume (Sehnsüchte & Wunschdenken). Wie kombiniert man diese 2 Faktoren zu eins??? Man erschaft den Mensch Alex. Ich bestehe, und denke zugleich, aus 2 Teilen. Der erste Teil sind die Erinnerungen die einen Menschen prägen. Z.b. meine Angst vor dem Tot, dem Endlichen. Wird sich jeh wieder einer an mich erinnern??? Hat sich mein bester Kumpel diese frage gestellt kurz bevor der LKW ihn überfuhr??? Denkt er an mich??? Oder schaut er mir gar zu wie ich grade diese Zeilen Schreibe??? Das sind fragen die mich beschäftigen die mich ängstigen. Ja ich habe Angst und ich habe viel Angst. Nur wer Angst kennt weiß wie heimtückisch dieses Gefühl sein kann. Ich möchte eben nicht einfach aufhören zu exitieren. Ich möchte in Erinnerung bleiben, ein Teil der Ewigkeit werden. Ich möchte Ewig sein. Der Tot ist die Personifizierte Angst die ich jeden Tag, jede Minute, jede Sekunde meines Lebens habe. Was ist wenn ich nicht mehr bin??? Ich denke das ich mich deshalb so Stark gebe. Ich möchte nicht das jemand diesen Trümmerhaufen sieht der ich in Wirklichkeit bin. Ich möchte das die Leute sagen werden "Hey der Alex hat gekämpft bis zum Schluß, ein Teufelskerl". Doch will ich das wirklich??? Ich wirke doch viel zu unsensibel, wird mir gesagt. Und die Leute haben recht. Die Angst tötet Gefühle... Ein Teufelskreis. Wie gern würde ich in den Armen meiner Freundin liegen und Weinen wenn mir danach ist. Und doch kann ich es nicht. Ich versuche Stark zu sein und keine Schwäche zu zeigen. Das ist allerdings Destruktiv, was ich dann auch merke. Doch wie soll ich etwas zeigen vor dem ich Angst habe? Sind es nicht die Männer die die Starke Schulter zeigen? Wer ist meine Starke Schulter an der ich mich ausheulen kann? Wer nimmt mir die Angst vor dem ungewissen, vor dem Endlichen? Ich finde auf diese Fragen keine Antwort. Doch ich suche sie jeden Tag. Ich weiß ich bin nicht Ewig, doch der Wunsch sitzt tief. Darüber definiere ich mich schlußendlich. Ich bin was ich bin und werde was ich war. Vergangeheit, Gegenwart und Zukunft. Nichts hat Bedeutung wenn man Ewig ist. Es hat keine bedeutung wenn man nicht ist. Doch wie werde ich Ewig? Wo finde ich die Antwort auf die Frage? Muß ein Filmstar werden? Oder ein großer Künstler? Ein Beethoven oder gar ein Bach? Ich bin es nicht und möchte es auch nicht werden. Doch dann erinnert sich doch kaum jmd an mich? Oder doch? Ich weiß das zu lesen muß verwirrend sein, und vlt denkt sich so manch einer "Aufmerksamkeits gedussel". Kann sein, ist mir aber auch egal. Wo wir beim nächsten Punkt sind. Mir ist vieles egal. Mir ist es egal was andere über mich denken, und trotzdem denke ich darüber nach. Mir geht es am Arsch vorbei wenn jmd meint ich wäre Dumm, und doch denke ich darüber nach. Ich versuche zu verstehen wieso manche dinge so sind wie sie sind. Ich weiß nich ob du/ihr das kennt. Ich habe mir schon so oft Gedanken darüber gemacht warum gewisse Wörter so heißen wie sie heißen. Warum ist ein Auto ein Auto, und warum heißt es so. Ich bin kein Kleingeist der die dinge nimmt wie sie kommen. Ich will verstehen wieso die dinge so sind wie sie sind. Und sowas zermartert dir nach Tausenden von Stunden den Kopf und macht dich empfänglich für die Gedanken der Fantasie. In meiner Fantasie finde ich Antworten auf all meine Fragen. Ich werde Ewig weil ich bin und ein Auto heißt Auto weil Aua und Tot, sofern man davor steht. In meiner Fantasie kann ich alles sein und doch nichts, ich bin ewig und endlich zu gleich. Ein Superheld und ein Angsthase der nach seiner Mutter ruft. Ein wildes Tier und ein sanfter Kater. Ich bin dort alles was ich im echten Leben nicht versteh. Und doch bin ich in meiner Fantasie Tot. Das Zentrale einens Menschen ist der Tot. Irgendwann kommt der Tag an man nicht mehr ist. An diesem Tag hört man auf zu existieren. Man ist nicht mehr da, nicht greifbar. Ich denke wie oft über den Tot nach. Ich erlebe ihn auf 1000de arten. Ich bin der Tot. Ich denke über den Verlust nach und lasse mich beinflussen von Liedern die mit dem Tot zu tun haben. Ich vermisse meine Eltern immer dann wenn ich daran denke was wäre wenn sie nicht mehr sind. Was wird aus mir? Was wird aus dem Anker, dem Hafen der dann zerbricht wie ein Kartenhaus? Wo ist der halt? Wo bleibt die Hoffnung. Man erkennt erst was man hat wenn man weiß wie man sich fühlt wenn es weg ist. Ich liebe meine mitmenschen. Ich liebe meine Freundin, meine Eltern und meinen besten Freund. Ich liebe meine Freunde, meine Hobbys. Doch ich weiß wie es wäre wenn all das Zerbricht. Und ich zerbreche daran das ich es weiß. Manchmal wünschte ich mir meine Gedanken würden für eine Minute aufhören zu denken. Alles würde stillstehen. 1 Minute frei zu sein, 1 Minute nur. Doch sie stehen nicht still, sie arbeiten unaufhaltlich weiter. Sie zerstören mich, langsam aber effektiv. Kommt irgendwann der Punkt wo ich nicht mehr kämpfen kann? Wo meine Schutzschicht zerbricht und die Flut der Gedanken mich erschlägt. Der moment wo ich mich vergesse? Ich hoffe nicht, und ich weiß solange ich jmd habe der versucht zu verstehen wer ich bin und warum ich bin, werde ich kämpfen können. Ihr seid diese Menschen, ihr gebt mir das Gefühl. Meine Eltern, Freundin, Freunde und Kollegen. Doch bin ich oft einsam, und das ist es was uns Menschen Definiert, was mich Definiert. Die Angst des Endlichen, die absehbarkeit des Lebens. Wir können nur deshalb Spaß haben weil wir wissen das es nicht ewig dauert. Ich ergreife jeden Tag das Leben den ich weiß wie wertvoll es ist. Ich denke jeder Mensch weiß es genauso wie ich. Leben ist kostbar, den man hat nur eins. Also wenn ihr mal wieder nicht wißt was ist und warum jmd wie ich so ist wie er ist. Denkt daran das ich nicht der Starke Mensch bin der ich zu sein scheine. Ich bin schwach und am Limit meiner Welt. Ich fliehe mich in Stärke und vertusche meine Angst. Bisher hat kein Mensch es geschafft dieses zu durchdringen. Doch jmd versucht es und ich hoffe Sie schafft es.

Ich danke euch für die aufmerksamkeit und entschuldige mich für die schreibfehler und die fehlenden Satzzeichen. Wenn ihr zuviel habt schmeißt sie in den Text vlt hilft es ja. Und ja es ist ein wirrer schreibstil, den die Gedanken die meine hände leiteten waren wirr.

LG Alex aka Chebe

sicher ist sicher

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